Cybersecurity oder Cybersicherheit versteht man die Gesamtheit der Maßnahmen, mit deren Hilfe Unternehmen und Verbraucher ihre Daten gegen digitale Gefahren schützen können. Dazu zählen sowohl Technologien und Dienste wie Antivirusprogramme, jedoch auch Richtlinien und nicht zuletzt der gesunde Menschenverstand. Auch die Kenntnis über gängige Betrugsmaschen kann Schutz gewähren und helfen, diesen zu entgehen. Denn auf Verbraucher-Ebene zielen Betrugsmaschen darauf ab, nicht etwa Infrastrukturen zu infiltrieren. Sondern schlicht Zugänge und Passwörter, jedoch auch persönliche Daten wie Bilder, Videos, Chatverläufe und Kontaktlisten zu entwenden.
Mit den gestohlenen Daten sind die Cyberkriminellen in der Lage, Gelder abzubuchen, Konten zu kapern und Identitätsdiebstahl zu begehen. Außerdem kann es passieren, dass die Daten im Darknet landen, wo sie an Dritte verkauft werden.
Cybersecurity am PC und Smartphone
Möchtest du dich vor Malware, Betrugsmaschen wie Phishing und Quishing sowie weiteren Cyberbedrohungen schützen, musst du nicht zwangsläufig Kenntnisse der Informatik vorweisen. Zur Cybersicherheit gehört auch, aktuelle Betrugsmaschen und Cyberbedrohungen zu kennen. Denn wer weiß, worauf er achten soll, der stellt kein leichtes Ziel für Cyberkriminelle und Hacker dar.
Amazon-Kunden können aktuell viel Geld verlieren. Grund hierfür ist eine Betrugsmasche, die explizit auf die Kunden des Versandhändlers abzielt. Betroffene müssen gut aufpassen und auf die folgenden Anzeichen achten.
Aktuell warnen Behörden Internetnutzer vor bösartigen Captchas. Diese benötigen nicht mehr als zehn Sekunden und fünf Tasten, um einen Virus auf den Rechner zu schleusen. Und das mittels einer perfiden wie genialen Taktik.
QR-Codes erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit geringem Aufwand führen sie den Nutzer zum Ziel - im Rahmen von Marketing, auf der Suche nach Bedienungsanleitungen oder beim Kauf von Tickets oder Parkscheinen. Das nutzen aber auch Betrüger in Form des sogenannten Quishings.
Eine neue Datenbank, die von Kriminellen bereits ab 100 US-Dollar verkauft wird, enthält Millionen von Mails und Passwörtern. Mit diesen Informationen können Täter Nutzerkonten knacken, private Bilder sowie Nachrichten einsehen und vieles mehr. Bist auch du betroffen?
Digitale Bezahlvorgänge im Internet sind auch jetzt schon nicht ungefährlich. Doch bisher waren hauptsächlich Kunden großer Marken in Gefahr. Nun könnte sich dies dank einer neuen kriminellen Software schon bald ändern.
Sicherheitsforscher haben über 20 infizierte und betrügerische Apps entdeckt, die deine Bildergalerie durchsuchen und bestimmte Fotos an Cyberkriminelle weiterleiten. Verbrauchern wird empfohlen, betroffene Apps unverzüglich vom Smartphone zu entfernen.
Wer das Portal Elster nutzt, muss aktuell sehr vorsichtig sein. Andernfalls drohen leere Konten anstelle einer Steuerrückzahlung für das Jahr 2024. Wie viele Steuerzahler betroffen sind, ist unklar. Die Behörden schlagen Alarm.
In den App Stores von Apple und Google wurde eine neue Malware entdeckt, die deine Fotobibliothek durchkämmt und gefundene Informationen exfiltriert. Für iPhone-Nutzer ist dies das erste Mal, dass derartige Malware im App Store verbreitet wurde.
SMS haben dank WhatsApp, Signal und anderer Messenger massiv an Bedeutung verloren – und doch geht es nicht ohne sie. Ab April wird die Telekom bestimmte SMS mitlesen und herausfiltern. Aus gutem Grund!
Die zahlreichen Sensoren im Auto übermitteln große Datenmengen an die Hersteller. Welche Daten im Einzelnen gesammelt und über welche Zeiträume diese gespeichert werden, bleibt für die Fahrzeugbesitzer oftmals unklar.