Radiowecker im Schlafzimmer erfreuten sich in Deutschland vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Warum? Weil sie das Aufwachen angenehmer gestalteten, indem sie Musik oder Nachrichten anstelle eines schrillen Alarms abspielten. Die Verbreitung von Handys hat die Nutzung von Radioweckern aber stark beeinflusst. Smartphones bieten ähnliche Weckfunktionen, oft kombiniert mit Apps für Musik und Radio. Dennoch stehen bis heute Radiowecker in fast der Hälfte aller deutschen Haushalte. Insbesondere bei Menschen, die ein separates Gerät bevorzugen und kein Handy im Schlafzimmer haben möchten.
Radiowecker mit Licht, Bluetooth und vielen weiteren Funktionen
Ob Schlummermodus oder Sleep-Timer, ob Technologien wie DAB+ oder verbesserte Klangqualität: Der Radiowecker ist noch lange nicht tot, er hat sich sogar enorm weiterentwickelt. Heute gibt es auch Modelle mit Bluetooth, dimmbaren Displays oder einer integrierten Nachttischlampe. So wie der Pure Moment. Der Radiowecker, den es für rund 120 Euro gibt, kann aber noch mehr als das.
Er kann einen mit seinem FM-Radio einschlafen lassen und aufwecken. Wer sich mit Rock Antenne, Radio Bob oder dem 90s90s Radio wecken lassen möchte, der schaltet beim Pure Moment von FM zu DAB+ um. Und per Bluetooth lässt sich auch das Handy verbinden und die Lieblingsliederliste von Spotify über den Lautsprecher des Radioweckers abspielen.
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Pure Moment: Weißes Rauschen und Sonnenaufgangsfunktion
Neben seinen musikalischen Funktionen liefert der Radiowecker auf Knopfdruck 20 unterschiedliche natürliche Klänge, einschließlich weißem Rauschen, um eine ruhige Schlafumgebung zu schaffen. Darüber hinaus befindet sich auf der Rückseite eine integrierte LED-Leiste. Diese sorgt nicht nur abends beim Lesen eines Buches im Bett für ausreichend Licht. Die Helligkeit ist dimmbar. Und: Stellt man einen Wecker, kann das Licht einen Sonnenaufgang simulieren, indem es allmählich heller und so ein natürliches Aufwachen ermöglicht.
Apropos Helligkeit: Das LC-Display des Radioweckers, das im ausgeschalteten Zustand die Uhrzeit anzeigt, ist ebenfalls dimmbar. Es lässt sich so stark dimmen, dass es nicht einmal blendet, wenn man nachts wach wird und auf die Uhr schaut. Ist es einem immer noch zu hell, lässt es sich auch ausschalten. Wer von dem Pure Moment geweckt werden möchte, kann bis zu 10 personalisierte Alarme einstellen, die der Radiowecker als Vorschau im Display anzeigt.
Und der Klang?
Der 5-Watt-Lautsprecher macht aus dem Radiowecker keine HiFi-Anlage, klar. Aber der Klang ist schön warm und satt und verleiht dem Schlafzimmer eine angenehme Atmosphäre. Die Lautstärke lässt sich aber nicht stufenlos einstellen. Somit könnte es für den einen oder anderen auch bei der leisesten Einstellung einen Tick zu laut sein, wenn man zum Einschlafen einen Podcast hört oder den vorinstallierten Zen- und Naturklängen lauscht.
Übrigens hatten wir im Test die normale Radiowecker-Version des Pure Moment, die es für etwa 120 Euro gibt. Wer 15 Euro drauflegt, bekommt den Radiowecker auch mit eingebautem Ladepad – wenn man im Schlafzimmer dann doch nicht auf das Handy verzichten möchte.
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Pure Moment Radiowecker im Test: Das Fazit
Wer heute immer noch gerne einen Radiowecker im Schlafzimmer hat, bekommt mit dem Pure Moment ein Gerät mit enorm vielen Funktionen. Der Radiowecker ist nicht einfach nur ein Wecker, er spendet Licht und simuliert einen Sonnenaufgang. Er kann FM und DAB+ genauso gut, wie sich per Bluetooth mit dem Handy verbinden und Musik über Spotify und Co. abspielen. Oder man schaltet einfach einen der 20 vordefinierten Klänge ein und schläft bei Zen-Geräuschen, Vogelgezwitscher, bei Regen, Meeresrauschen oder vor einem Kaminfeuer ein.
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