Ab heute: Netflix startet eigene „The Boys“-Alternative

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Du bekommst nicht genug von Serien rund um Superhelden, die authentischer sind, als das typische „Gutmensch“-Klischee? Dann dürfte dir die neue Netflix-Serie „Supacell“ genau den Nachschlag liefern, auf den du gewartet hast. Ab sofort kannst du alle Folgen beim Streaming-Giganten ansehen.
Ab heute - Netflix startet „The Boys“-Konkurrent

Ab heute - Netflix startet „The Boys“-Konkurrent

Je perfekter und runder die Heldenfigur, desto weniger kann man sich mit ihr identifizieren. Obwohl klassische Heldenbilder keineswegs weniger berechtigt sind, treffen sie nicht den Geschmack aller Zuschauer. „The Boys“ bietet auf Amazon dabei bereits eine willkommene Wechslung, hat man sich in der Serie doch wirklich mit der Frage auseinandergesetzt, was geschehen würde, wenn Superhelden Teil der Gesellschaft wären. Die neue Netflix-Serie „Supacell“ verfolgt einen ähnlichen Ansatz, die uns keine Helden in Spandex-Anzügen, sondern „echte Menschen“ mit allen Ecken und Kanten liefert.

„Supacell“ stammt von Hip-Hop-Musiker Rapman

Kein anderer als der Hip-Hop-Musiker Rapman, auch bekannt als Andrew Onwubolu („Blue Story“), ist die schöpfende Kraft hinter der neuen Serie. Er übernahm die Rollen des Erfinders, Drehbuchautors und Regisseurs. Erste Informationen darüber, wie sich seine Serie von anderen Superhelden abhebt, hat der Londoner in einem Interview mit Deadline verraten. Zuschauer sollen sich über Helden freuen, die viel näher dem echten Leben nachempfunden sind. „Wenn ich Superkräfte hätte, würde ich nicht als Erstes losgehen und mir ein Spandex-Outfit kaufen. Ich würde mir eher darüber Gedanken machen, wie ich meine Fähigkeiten einsetzen könnte, um meiner Familie zu helfen“, so Rapman. „So sehr ich Marvel und DC auch liebe, man weiß, dass es am Ende gut ausgeht. In unserer Geschichte ist nicht klar, was passieren wird. Denn es ist eine eher bodenständige Serie um Superkräfte. [Die Protagonisten] sind zwar Helden, aber sie haben allesamt auch viele Fehler.“

„Supacell“ will uns somit nicht nur eine realistischere Charakterentwicklung bereitstellen, sondern ebenso weniger vorhersehbar als die Konkurrenz ausfallen. So setzt auch die Handlung der Serie entsprechend ein. Verschiedene Menschen, die auf den ersten Blick völlig normal wirken, beginnen plötzlich im Süden Londons Veränderungen an sich festzustellen. Woher sie stammen, können sie sich zunächst nicht erklären. Eine echte Verbindung zwischen ihnen gibt es nicht, kein auffälliges Ereignis, das die Veränderung erklären könnte. Sie alle beginnen im selben Augenblick übernatürliche Fähigkeiten zu entwickeln. Gaben, deren Auswirkungen auf ihr Leben und Umfeld sie zunächst gar nicht erahnen können.

Was dich in „Supacell“ erwartet, lässt dich dieser Trailer erahnen:

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